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Donatus

Beschreibung:  Ein Gedicht von Emmanuel Geibel
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ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Donatus


1

Fuhr einst unaufhaltsam
Meerwärts stolz und frei,
Lockt mich nun gewaltsam,
Süße Loreley.

Laß die Wirbel toben,
Laß die Strudel drohn -
Silbern weht von oben
Deines Liedes Ton.

Hast mit deinen Lippen
Mir es angethan;
Selig in die Klippen
Steur' ich meinen Kahn.

2

Ich bin der Sturm, der fährt dem Norden zu,
Du bist die mondbeglänzte Meeresruh -
Wie stimmt ein solches Ich zu solchem Du!

Du bist der Strahl, der sich auf Lilien wiegt,
Der Hagel ich, der aus der Wolke fliegt -
O ew'ge Kluft, die zwischen beiden liegt!

Ich unstät, wild, der Erde düstrer Gast,
Du himmlisch heiter, wie die Engel fast -
Nun zeig', o Liebe, daß du Allmacht hast!

3

Nun bin ich heim. O selig Ende
Der langen ruhelosen Pein!
Jetzt schließt ihr wohl, ihr engen Wände,
Den Glücklichsten der Menschen ein.

Wir haben unter Thränengüssen
Die Seelen jubelnd ausgetauscht,
Noch ist mein Sinn von ihren Küssen
Als wie von edlem Wein berauscht.

Durch finstre Gassen schreitet stille
Die Mitternacht und Alles ruht,
Doch jauchzt mein Herz in seiner Fülle
Und freut sich schlaflos seiner Glut.

So wie, wenn's dunkel ward im Thale
Und dunkel ward am Firmament,
Noch sattgetränkt vom rothen Strahle
Der Alpe Gipfel glorreich brennt.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     

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. Nun ist der Tag geschieden
Ach, wer hat es nicht erfahren
Ach, wie lang die Seele schlummer
Alle gingen, Herz, zur Ruh
Als ich vertieft heut lag am Waldesrand
Am 26. August 1859
Am Abend
...
   
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