Titel:

In der Ferne

Beschreibung:  Ein Gedicht von Emmanuel Geibel
Artikelliste
english
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
  Wir empfehlen:       
 

In der Ferne


Sag an, du wildes oft getäuschtes Herz,
Was sollen diese lauten Schläge nun?
Willst du nach so viel namenlosem Schmerz
Nicht endlich ruhn?

Die Jugend ist dahin, der Duft zerstob,
Die Rosenblüte fiel vom Lebensbaum;
Ach, was dich einst zu allen Himmeln hob,
Es war ein Traum.

Die Blüte fiel, mir blieb der scharfe Dorn,
Noch immer aus der Wunde quillt das Blut;
Es sind das Weh, die Sehnsucht und der Zorn
Mein einzig Gut.

Und dennoch, brächte man mir Lethe's Flut
Und spräche: Trink, du sollst genesen sein,
Sollst fühlen, wie sanft Vergessen thut,
Ich sagte: Nein!

War Alles nur wesenloser Trug,
Er war so schön, er war so selig doch;
Ich fühl' es tief bei jedem Athemzug:
Ich liebe noch.

Drum laßt mich gehn, und blute still mein Herz;
Ich suche mir den Ort bei Nacht und Tag,
Wo mit dem letzten Lied ich Lieb' und Schmerz
Verhauchen mag.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     

Diese Seite ist Bestandteil folgender Projekte: CopyrightedBy.com, Poesie.

Zurück zu Themenseiten:
CopyrightedBy.com/Startseite/Autoren/G/geibel
Poesie/Startseite/gedichte_i

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.

Artikelliste:
. Nun ist der Tag geschieden
Ach, wer hat es nicht erfahren
Ach, wie lang die Seele schlummer
Alle gingen, Herz, zur Ruh
Als ich vertieft heut lag am Waldesrand
Am 26. August 1859
Am Abend
...
   
  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Impressum