Titel:

Kriegslied

Beschreibung:  Ein Gedicht von Emmanuel Geibel
Artikelliste
english
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
  Wir empfehlen:       
 

Kriegslied


Empor mein Volk! Das Schwert zur Hand!
Und brich hervor in Haufen!
Vom heil’gen Zorn ums Vaterland
Mit Feuer laß dich taufen!
Der Erbfeind beut dir Schmach und Spott,
Das Maß ist voll, zur Schlacht mit Gott!
Vorwärts!

Dein Haus in Frieden auszubau’n
Stand all dein Sinn und Wollen,
Da bricht den Hader er vom Zaun
Vo Gift und Neid geschwollen.
Komm über ihn und seine Brut
Das frevelhaft vergossne Blut!
Vorwärts!

Wir träumen nicht von raschem Sieg,
Von leichten Ruhmeszügen,
Ein Weltgericht ist dieser Krieg
Und stark der Geist der Lügen.
Doch der einst unsrer Väter Burg,
Getrost, er führt auch uns hindurch!
Vorwärts!

Schon läßt er klar bei Tag und Nacht
Uns seine Zeichen schauen,
Die Flammen hat er angefacht
In allen deutschen Gauen.
Von Stamm zu Stamme lodert‘s fort:
Kein Mainstrom mehr, kein Süd und Nord!
Vorwärts!

Voran denn, kühner Preußenaar,
Voran durch Schlacht und Grausen!
Wie Sturmwind schwellt dein Flügelpaar
Vom Himmel her ein Brausen,
Das ist des alten Blüchers Geist,
Der dir die rechte Straße weist.
Vorwärts!

Flieg, Adler, flieg! Wir stürmen nach,
Ein einig Volk in Waffen.
Wir stürmen nach, ob tausendfach
Des Todes Pforten klaffen.
Und fallen wir: flieg Adler, flieg!
Aus unsrem Blute wächst der Sieg.
Vorwärts!

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     

Diese Seite ist Bestandteil folgender Projekte: CopyrightedBy.com, Poesie.

Zurück zu Themenseiten:
CopyrightedBy.com/Startseite/Autoren/G/geibel
Poesie/Startseite/gedichte_k

Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache.

Artikelliste:
. Nun ist der Tag geschieden
Ach, wer hat es nicht erfahren
Ach, wie lang die Seele schlummer
Alle gingen, Herz, zur Ruh
Als ich vertieft heut lag am Waldesrand
Am 26. August 1859
Am Abend
...
   
  english  |  Bookmark setzen  |  Webseite weiterempfehlen  |  Impressum